Wer sich einen neuen Computer anschaffen möchte, steht häufig vor der Frage, ob er einen Desktop-PC kauft oder ob er dann doch lieber sein Geld in ein Notebook investiert. Um diese Frage zu klären, muss man wissen, welche Kriterien der neue Computer denn überhaupt erfüllen soll.
Mobilität: Hier siegen ganz klar die Notebooks. Sie sind schnell verstaut und man kann sie mitnehmen wohin man will. Wer schleppt schon seinen Desktop-PC mit in den Urlaub… Auch für Präsentationen sind Notebooks natürlich um Einiges praktischer als große Rechner.
Leistung: Da haben die PC’s die Nase vorn. In das Gehäuse eines Rechners lässt sich nunmal mehr Hardware packen als in ein weit kleineres Notebook-Gehäuse. Zudem bieten die großen Gehäuse bessere Kühlmöglichkeiten, was die Leistung der einzelnen Komponenten deutlich erhöht. Es gibt natürlich auch sehr leistungsstarke Notebooks, allerdings liegen deren Preise weit über den Rechnerpreisen.
Computerspiele: Wer am Computer gerne “zockt”, der braucht natürlich Einiges an Leistung, also am besten mehrere Prozessorkerne (Dual- oder Quad-Core), einen großzügigen Arbeitsspeicher (mindestens 4 GB) und eine High-End-Grafikkarte mit einem Grafikspeicher von mindestens 1 GB. Vor allem die Grafikkarte ist hier entscheidend. Die mobilen Grafiklösungen sind um einiges schwächer als die, die in Rechnern verbaut werden. Schnäppchen-Notebooks haben auch meist nur eine integrierte Grafiklösung statt einer Grafikkarte.
Tuning: Auch hier sind die PC’s den Notebooks mehrere Schritte voraus. Egal ob neuer Arbeistspeicher, eine bessere Grafikkarte oder eine größere Festplatte: Die Komponenten sind in der Regel schnell ausgetauscht. Bei einem Notebook ist das Ganze schon um Einiges schwerer und meist nicht so einfach zu lösen.
Festplattenspeicher: Durch den größeren Platz haben PC’S normalerweise die größeren Festplatten – 1000-2000 GB (1-2 Terabyte) sind hier fast schon Standard. Notebooks müssen meist mit 250-500 GB (selten 1000 GB) auskommen. Wichtig ist auch die Geschwindigkeit der Platten. Kann der Computer schneller auf die Daten der Festplatte zugreifen, wirkt sich das positiv auf die Performance aus.
Preis: Generell sind Notebooks teurer als PC’s. Ein PC mit einer mittleren Leistung ist günstiger als ein Notebook mit mittlerer Leistung.
Ausstattung: In der Regel sind Notebooks bezüglich zusätzlicher Komponenten besser ausgestattet als PC’s. Häufig besitzen sie nämlich schon eingebaute Kameras und Mikrofone für Internettelefonie, Bluetooth- und Infrarotadapter für Datenaustausch oder kleine ansteckbare Antennen für Fernsehempfang. WLan-Empfang ist mittlerweile Standard.
Fazit: Wer gerne mit neuesten hochauflösenden Computerspielen seine Grafikkarte malträtiert oder speicherlastige Anwendungen benutzt, sollte beim altmodischen Rechner bleiben. Er braucht zwar mehr Platz, aber ist ingesamt günstiger als das Notebook und bedankt sich mit mehr Leistung.
Wer viel unterwegs ist, seine Daten auch im Büro braucht und von Termin zu Termin rauscht, der wird auf ein Notebook nicht verzichten können. Hier sollte allerdings auf einen ordentlichen Akku mit großzügiger Akkulaufzeit (mindestens 5 Stunden) geachtet werden. Sehr empfehlenswert sind die Notebooks von Apple, die man beispielsweise in den Prospekten von Gravis anschauen kann.
Wer genügend Geld hat, kann sich auch einen High-End-Laptop kaufen. Diese Kraftprotze ersetzen einen High-End-PC in so gut wie allen Bereichen, kosten dann aber auch das 3- bis 4-fache
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